Unsere Werkfeuerwehr:

 

 

Die nebenberufliche Werkfeuerwehr wurde am 05.08.1998 von der Bezirksregierung Hannover anerkannt.
Sie dient in erster Linie für die Sicherstellung des allgemeinen Brandschutzes der Gebäude auf dem Gelände der Lebenshilfe Rinteln e.V., aber auch überörtliche Löschhilfe wird geleistet.


Die Werkfeuerwehr besteht zur Zeit aus 42 Mitgliedern (34 Männern und 8 Frauen). Diese kommen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Lebenshilfe Rinteln e.V., wie zum Beispiel die Mitarbeiter der Wohnheime, des Wirtschaftsdienstes, der Tagesbildungsstätte, des Heilpädagogischen Kindergarten und der Verwaltung. Dieses ist im Schadensfall ein unwahrscheinlich großer Vorteil, da in jedem Bereich von Anfang an fachmännische und vorallem ortskundige Hilfe sehr schnell vor Ort ist.


Auch der vorbeugende Brandschutz wird erledigt. Mit allen Mitarbeitern der Lebenshilfe Rinteln e. V. werden Brandschutzunterweisungen in regelmäßigen Abständen durchgeführt, auch die Evakuierung der Gebäude wird geprobt, oftmals auch unangekündigt.

Die Werkfeuerwehr wird, wie jede kommunale Feuerwehr, über digitale Funkmeldeempfänger (DME) alarmiert. Es sind zur Zeit 42 DME bei uns im Umlauf.

 

Die Dienste finden ganzjährig im 14-tägigen Rhythmus montags und donnerstags mit unterschiedlichsten Inhalten statt.

 

Unsere Werkfeuerwehr-Mitglieder werden auf Landkreisebene und der NABK-Niedersachsen ausgebildet. Seit 2012 bilden wir in verschiedenen Bereichen mit eigenen Ausbildern und in Zusammenarbeit des Landkreises selber aus.

 

Da viele der hier betreuten Personen, besonders in den Wohnbereichen, sich im Ernstfall nicht selbständig retten könnten, legen wir ganz besonders großen Wert auf den vorbeugenden Brandschutz und schnelle Hilfe. Das Überleben aller unserer Bewohner ist im Schadensfall das oberste Ziel.

Daher befindet sich seit Frühjahr 2013 unter jeder Matratze eines bettlägerigen Bewohners ein "Hamburger Rettungstuch", welches uns eine schnelle Rettung bzw. Evakuierung des Bewohners ermöglicht. Des weiteren wurden in den Wohnbereichen alle Bewohnertüren mit reflektierenden Zahlenkombinationen unter den Türgriffen beschriftet, damit im Ernstfall (auch im Verrauchten Zustand) von den eingesetzten Atemschutztrupps eine einfache Orientierung möglich ist und so schnell das gesuchte Bewohnerzimmer gefunden werden kann.

 

Da es in der Vergangenheit wiederholt zu Personensuchen auf unserem Gelände gekommen ist, wurde Anfang des Jahres 2013 eine Wärmebildkamera angeschafft. Diese ermöglicht, eine gezielte und schnelle Suche vorallem auch bei Dunkelheit oder extremen Wetterlagen.